"Ich hoffe, es erweist
sich als klug, zwei Rennen so kurz hintereinander zu machen"
Erst vor zwei Jahren hat Gina
Ferguson mit dem Triathlon über die lange Distanz begonnen und seitdem fünf
hochkarätig besetzte Wettbewerbe für sich entscheiden können. Allein in diesem
Jahr gewann sie bereits drei Titel: den Ironman Western Australien, den
Challenge Wanaka und den Ironman Neuseeland. Letzteren konnte sie erstmals
gewinnen und damit nach sechs Jahren die Seriensiegerin und Favoritin Joanna
Lawn vom Thron stürzen. Beim Challenge Wanaka hatte Gina Ferguson ihren Titel
nicht nur verteidigt, sondern ihre Vorjahreszeit sogar um fünf Minuten unterboten.
Beim Zieleinlauf standen 9:28:27 Stunden
auf der elektronischen Uhr. Damit nicht genug, tritt sie im Sommer gleich bei
zwei Wettkämpfen - dem Ironman Frankreich und dem Challenge Roth - in nur 14
Tagen an: "Ich hoffe, es erweist sich als klug", formuliert die Neuseeländerin
vorsichtig, "zwei Rennen so kurz hintereinander zu machen.
"Die ausgesprochen
starke Schwimmerin hat sich in der Vorbereitung zunächst auf das Radfahren und
dann auf den Marathon konzentriert. Eine Entscheidung, die sie gleich bei ihrem
Heimatrennen quasi beflügelte, denn sie bewältigte die Distanz der rund 42
Kilometer in fantastischen 3:08:11 Stunden. Ob und wie die 28-Jährige die
Doppelbelastung zweier Wettkämpfe aushält, ist beim Quelle Challenge sicher
eine der spannendsten Fragen. Im letzten Jahr holte sie in Roth Bronze und
blieb in der Gesamtwertung unter neun Stunden.